Gerhard Zacharias

Gerhard Zacharias – Satanskult und Schwarze Messe

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Als Satanismus werden verschiedene Bewegungen bezeichnet, die sich positiv auf Satan bzw. auf das gesellschaftlich als Böse Angesehene beziehen. Sie stehen nicht unbedingt miteinander in Verbindung. Als literarische Strömung ist Satanismus seit dem 17., als religiöse Bewegung seit dem frühen 18. Jahrhundert belegt. Man unterscheidet in der Regel zwei Richtungen des Satanismus. Der „traditionelle“ (theistische) Satanismus beinhaltet das Verehren von Gottheiten. Darin gilt das Kriterium, dass die Figur Satans mehr oder weniger im Mittelpunkt steht. Beim „modernen“ Satanismus hingegen wird ein atheistischer und rationalistischer Standpunkt vertreten. Kleinster gemeinsamer Nenner zahlreicher Richtungen des modernen Satanismus ist hierbei der Anthropozentrismus, im Besonderen die Betonung der Freiheit des Menschen. Damit steht der Satanismus vor allem im Gegensatz zu religiösen Strömungen, die die Vorherbestimmung und Unvollkommenheit des Menschen betonen. Eine Vermischung des traditionellen Satanismus und modernen Satanismus ist trotz alldem möglich. In der Öffentlichkeit wird Satanismus vor allem als Gegenstand von SchauergeschichtenSensationsjournalismus und Verschwörungstheorien wahrgenommen.

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Limes Verlag Wiesbaden

1970, gebonden met stofomslag, 196pp, keurig exemplaar, 24×17.5cm, stofomslag met gebruikssporen.

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