Ciarla, Roberto

Krieger für die Ewigkeit

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Die Terrakotta-Armee des ersten Kaisers von China.
Die geschätzte Anzahl von knapp 8000 Figuren sowie die Anordnungen der Soldaten weisen darauf hin, dass die sich bereits eingebürgerte Bezeichnung „Terrakotta-Armee“ irreführend ist. Es kann nur von verschiedenen Teilen einer Armee gesprochen werden. Gleich alte – nicht wörtlich zu nehmende – Geschichtswerke berichten von Armeen, die mehrere zehn- bis über hunderttausend Mann stark waren. Somit sind es deutlich zu wenig Grabkrieger, um sie als eine annähernd vollwertige Armee bezeichnen zu können. Viel spricht daher dafür, die Figurengruppen als Garnison eines Truppenteils zu interpretieren. Für diese Deutung spricht auch die vom Grabbezirk entfernte Lage der Krieger. Der chinesische Name für die als Terrakotta- oder auch Tönerne-Armee bezeichnete Figurenaufstellungen lautet Bingmayong (chinesisch: 兵马俑 bīngmǎyǒng) und bedeutet, wörtlich übersetzt, nur: „Soldaten-Pferde-Totenfiguren“.

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White Star Verlag

2006, gebonden met stofomslag in cassette, 288pp, fraai exemplaar, 37×26.5cm