MÀRZ, Volker

Vom sein machen was man ist

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Volker März kombiniert bei seinen Werken mehrere Kunstformen, z. B. Skulptur, Installation und Performance.

Seit 1986 machte er Installationen und Performances zu Friedrich Nietzsche, Giordano Bruno, Martin Heidegger, Heinrich von Kleist, Marquis de Sade, Georges Bataille, Peter Sloterdijk, Franz Kafka, Walter Benjamin, Hans Henny Jahnn, Rolf Dieter Brinkmann, Joseph Beuys, Pina Bausch und Hannah Arendt.

Er verknüpfte die Medien Skulptur, Malerei, Fotografie, Text, Film und Musik zu raumbezogenen Inszenierungen, die zunehmend provokante politische Bezüge tragen.

Von 2005 bis 2006 war er mit der von ihm gegründeten „Guerilla Performance Gruppe Unos United“ als Teil des Kunst- und Kulturprogramms der Bundesregierung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 mit türgroßen Radiergummis in Europa unterwegs und hat an historisch kontaminierten Orten auf ironische Weise die Brücke zwischen Shoa und Weltmeisterschaft geschlagen, weil bei einem solchen Turnier nur derjenige Weltmeister werden könne, der alle anderen Nationen ausradiere.

2006 kaufte die Akademie der Künste in Berlin den angeblich von März kreierten „Eichmann-Raum“ zusammen mit dem Spruch „Auschwitz ist menschlich.“. März hat dieses Werk jedoch nicht fertiggestellt.

2009 hat die Ausstellung „Kafka in Israel“ im Herzliya Museum of Contemporary Art in Israel für Aufsehen gesorgt und ist in israelischen Medien kontrovers diskutiert worden.

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Graef Verlag

2005, hardcover, 144pp, mooi exemplaar, 26×19,5cm